Die ersten Besuche

von | März 21, 2026 | C-Wurf, Piri, Unsere Hunde, Würfe

Natürlich waren wir alle neugierig und sind am Abend des 17.3. nach Alstätte gefahren, um die Welpen sehen zu können. Ich liebe diese Geräusche und den Geruch einfach – ja, Welpen haben wirklich einen ganz eigenen Geruch. Richtig schön war es für mich zu sehen, wie stolz meine Kinder waren. Dieses Strahlen in Kinderaugen ist tatsächlich etwas ganz Besonderes.

 Am dritten Tag konnten wir dann tatsächlich auch mal mit Piri und den Welpen gemeinsam an die frische Luft. Das Wetter war hervorragend und alle durften etwas Sonne genießen. Die Hündin hat es sichtlich genossen, draussen sein zu können und trotzdem die Welpen im Blick zu haben. Und so haben wir alle gemeinsam einige Stunden im Garten verbracht.

Auch der Tierarzt war bereits da. Für eine erste Unsersuchung – aber auch, um die Welpen zu kupieren. Wir sind uns natürlich der kontroversen Diskussionen darüber bewusst, machen das aber auf keinen Fall aus einem Schönheitsaspekt heraus! Die Kürzung der Route wird mit einer Betäubung vorgenommen, um dem Hund später im jagdlichen Einsatz erhebliche Schmerzen zu ersparen. Es ist nur noch für Hunde im jadlichen Einsatz erlaubt und das mit einem wichtigen Hintergrund: Die Route eines Hundes ist lang und bekanntermaßen viel in Bewegung. Ist ein Hund im jagdlichen Einsatz, wird der Körper stärker beansprucht, als bei anderen Hunden. Das gilt natürlich auch für die Route. Sie ist nicht durch viel Fleisch oder Haare geschützt, ganz ähnlich wie bei uns die Finger. Nun wird die Route bei einem Jagdhund ständig in Kontakt kommen mit Dornen und beim Wedeln gegen Äste und Bäume geschlagen. Hast du mal mit deinem Finger heftig gegen einen Türrahmen gehauen? So wie ein Jagdhund das beim Wedeln ständig tun würde? Probier es mal aus, es ist wirklich sehr unangenehm und bei entsprechender Wucht auch sehr schmerzhaft! Bei einem Hund kommt es durch Dornen und Äste usw. leider immer wieder zu schmerzhaften Verletzungen und Entzündungen der Route. Dies führt auch dazu, dass eine Behandlung durch einen Tierarzt nötig wird. Häufig muss dann ein Teil der Route „abgenommen“ werden. Der Jagdhund leidet unter starken Schmerzen (wir sprechen hier immerhin von der Verlängerung der Wirbelsäule) und auch darunter, dass er wochenlang ausfällt und nicht im jagdlichen Einsatz sein kann. Dies möchten wir unseren Hunden ersparen. Deswegen gehört fur uns eine fachmännisch vom Tierarzt durchgeführte Kürzung zu einem verantwortungsbewussten Umgang mit unseren Hunden.