Über uns

Wir sind ein tolles Vater-Tochter-Gespann, das von der Unterstützung durch unsere Familie lebt. Anders wäre es uns nicht möglich, unserer Passion nachzugehen. Dazu zählt sowohl das Jagen, als auch die Zucht und Ausbildung von Hunden.
Der Gedanke, die tolle Rasse Deutsch Drahthaar auch durch die Zucht fördern zu wollen, reifte durch Hermanns Hündin Nera „Ralle“ vom Mardersteg. Sie hatte ein ruhiges Wesen und war im Haus so angenehm, dass sie manchmal gar nicht auffiel. Gleichzeitig suchte sie sehr die Nähe der Familie, anders als die kopfstarken Rüden, die er zuletzt ausgebildet hatte. Sie wusste mit tollen Leistungen auf der Schweißfährte zu beeindrucken. Nach ein paar Jagdjahren an seiner Seite war sie auch auf Niederwildjagden die reinste Freude.
Hinzu kam, dass Britta gerade ihren Jugendjagdschein machte, und über einen eigenen Jagdgefährten nachdachte.
Die Entscheidung für eine eigene Zucht war gefällt.

Hermann Hemker

Schon als Kind war ich sehr mit der Natur verbunden und so lag es nahe, dass ich irgendwann den Jagdschein gemacht habe. Ich war direkt mit dem Virus Jagd infiziert, sehr zum Leidwesen meiner Frau angesichts meiner zwei damals noch sehr kleinen Kinder.
Den Spruch „Jagd ohne Hund ist Schund“ nahm ich ich mir zu Herzen und so zog alsbald der erste Deutsch Drahthaar aus dem Zwinger „von Gronau“ bei mir ein. Ich bildete ihn selbst aus, nahm an Kursen zur Ausbildung Teil und machte meine ersten Erfahrungen mit dieser tollen Rasse und als Hundeausbilder.

 

Ich hatte das Glück, in einem Vennrevier vor Ort die Jagd ausüben zu dürfen und bildete über die Jahre immer wieder Hunde aus, die ich anschließend verkaufte. Mit immer mehr Erfahrung wuchs auch meine Begeisterung für diese Rasse und schließlich bildete ich auch Hunde aus, an denen deren Besitzer verzweifeln.

Nach einigen Jahren brachte der Schritt in die Selbstständigkeit gewaltige Änderungen in mein Leben. Die Zeit für das Ausbilden eigener Hunde fehlte. Gleichzeitig hatte ich das große Glück, ein Hochwildrevier in der Dübener Heide pachten zu können, wodurch sich auch die Anforderungen an meine Hunde änderten.
So zog Ende der 1990er mit Nera „Ralle“ vom Mardersteg das erste Mal eine bereits ausgebildete Hündin bei mir ein. Sie veränderte uns alle, in dem sie sich als toller Jagdbegleiter, aber auch als fantastischer Familienhund präsentierte. Ich entschied mich, mit ihr zu züchten, und so gründete ich den DD-Zwinger „vom Grenzdorf“.

Britta Münstermann

Für mich gibt es kein Leben ohne Jagd und ohne Hunde. Ich bin nicht nur einfach damit groß geworden, ich habe es geliebt. Die ersten großen Treibjagden begleitete ich als Grundschulkind und war begeistert von den Hunden und ihrer Arbeit. Oft ging ich direkt nach der Schule noch mit zur Jagd und regelmäßig war ich mit Papa im Revier in der Dübener Heide.

 

Als ich mit 16 Jahren im Jahr 2000 meinen Jugendjagdschein machte, war das nur eine Bestätigung dessen, was ich für mich schon immer wusste: Ich bin mit Leib und Seele Jägerin.
Bei den Überlegungen zu einem Hund an meiner Seite wurde aus dem „man könnte mal züchten“ ein „das machen wir jetzt“. Dieses Erlebnis werde ich nie vergessen. Unser A-Wurf brachte 9 Welpen hervor und eine davon begleitete mich die nächsten 16 Jahre: Meine Herzenshündin „Aike vom Grenzdorf“.